1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Aduno Holding AG (Aduno Holding oder Unternehmen) ist ein in Zürich (Schweiz) ansässiges Unternehmen. Die verkürzte konsolidierte Halbjahresrechnung des Unternehmens per 30. Juni 2018 und für das Halbjahr endend am 30. Juni 2018 stellt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Aduno Holding und von deren Tochterunternehmen (gemeinsam als die Gruppe bezeichnet) dar.

Grundlagen der Rechnungslegung

Die ungeprüfte und verkürzte konsolidierte Halbjahresrechnung wurde in Übereinstimmung mit dem Standard IAS 34 Zwischenberichterstattung erstellt. Sie umfasst nicht alle Bestandteile, die für den vollständigen Jahresabschluss erforderlich sind, und sollte im Zusammenhang mit der konsolidierten Jahresrechnung der Gruppe per Jahresende zum 31. Dezember 2017 gelesen werden. Die verkürzte Halbjahresrechnung wurde am 15. August 2018 genehmigt.

Schätzungen und Beurteilungen zur Erstellung der konsolidierten Halbjahresrechnung

Zur Erstellung der konsolidierten Halbjahresrechnung muss die Geschäftsleitung von Schätzungen, Beurteilungen und Annahmen ausgehen, die sich auf die Anwendung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und die angegebene Höhe von Aktiven, Passiven, Erträgen und Aufwendungen auswirken. Die tatsächlichen Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen.

Die bei der Erstellung der verkürzten konsolidierten Halbjahresrechnung von der Geschäftsleitung in Übereinstimmung mit den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Gruppe vorgenommenen wesentlichen Beurteilungen und die Grundlagen von Schätzungen sind die gleichen wie diejenigen, die für die konsolidierte Jahresrechnung per  31. Dezember 2017 verwendet wurden.

Währungsumrechnung

Die folgenden Wechselkurse wurden für wichtige Währungen angewendet:

 

Durchschnittskurse

Schlusskurse per

CHF

1. HJ 2018

1. HJ 2017

30.06.2018

31.12.2017

EUR 1

1.1771

1.0886

1.1655

1.1808

USD 1

0.9774

0.9984

1.0077

0.9883

GBP 1

1.3391

1.2675

1.3171

1.3298

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Mit Ausnahme der unten beschriebenen sind die von der Gruppe für die Erstellung der verkürzten konsolidierten Halbjahresrechnung angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze die gleichen wie diejenigen der konsolidierten Jahresrechnung per 31. Dezember 2017.

Erstmals von der Gruppe angewendete neue und überarbeitete Standards und Interpretationen

Die Gruppe hat erstmals die folgenden neuen und revidierten Standards und Interpretationen zur Rechnungslegung angewendet:

  • IFRS 9 Finanzinstrumente
  • IFRS 15 Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden

IFRS 9 Finanzinstrumente

IFRS 9 regelt den Ansatz und die Bewertung von Finanzanlagen und -verbindlichkeiten. Dieser Standard ersetzt IAS 39 «Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung». IFRS 9 wurde übernommen, ohne die Vergleichsinformationen offenzulegen. Die Reklassifizierungen und Anpassungen, die sich aus den neuen Regeln bezüglich Wertminderungen ergeben, werden in der Eröffnungsbilanz am 1. Januar 2018 ausgewiesen.

(i) Klassifizierung und Bewertung

Die folgende Tabelle zeigt die für jede Bilanzposition berücksichtigten Anpassungen. Die Anpassungen werden nachfolgend ausführlich erklärt.

In 1’000 CHF

Bewertung unter IAS 39

Bewertung unter IFRS 9

Buchwert 31.12.2017

Anpassung IFRS 9

Reklassifizierung IFRS 9

Buchwert 01.01.2018

Flüssige Mittel

LAR1)

AC1)

22’146

0

0

22’146

 

 

 

 

 

 

 

Geschäftsbereich Payment

 

 

 

 

 

 

Forderungen gegenüber Karteninhabern2)

LAR

AC

446’843

–236

0

446’607

Inkassoforderungen

LAR

AC

2’812

–677

0

2’135

Forderungen aus dem Fraud und Chargeback Prozess2)

LAR

AC

245

0

0

245

Übrige Forderungen aus dem Geschäftsbereich Payment

LAR

AC

5’652

0

0

5’652

 

 

 

 

 

 

 

Consumer Finance

 

 

 

 

 

 

Kurzfristige Forderungen aus dem Geschäftsbereich Consumer Finance

LAR

AC

465’238

–636

0

464’601

Langfristige Forderungen aus dem Geschäftsbereich Consumer Finance

LAR

AC

891’144

–1’506

0

889’638

 

 

 

 

 

 

 

Übrige Forderungen

 

 

 

 

 

 

Sonstige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und übrige Forderungen

LAR

AC

14’015

0

0

14’015

Zu Handelszwecken gehaltene Derivate

Handelszwecke

Obligatorisch zu FVTPL

75

0

0

75

Finanzanlagen – zur Veräusserung verfügbar

Zur Veräusserung verfügbar

n/a

26’131

0

–26’131

0

Finanzanlagen – Fair Value über das sonstige Gesamtergebnis (FVOCI)

n/a

FVOCI -Aktienposition

0

0

26’131

26’131

 

 

 

 

 

 

 

Total Aktiven

 

 

1’874’301

–3’055

0

1’871’246

 

 

 

 

 

 

 

Total Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungkosten

AC

AC

1’211’789

0

0

1’211’789

 

 

 

 

 

 

 

Zu Handelszwecken gehaltene Derivate

Handelszwecke

Obligatorisch zu FVTPL

186

0

0

186

Zur Sicherung verwendete Derivate

FV über Erfolgsrechnung

FV über Erfolgsrechnung

57

0

0

57

 

 

 

 

 

 

 

Total Passiven

 

 

1’212’032

0

0

1’212’032

 

 

 

 

 

 

 

Gewinnreserven

 

 

677’092

–2’506

 

674’586

Eigenkapital

 

 

806’852

–2’506

 

804’346

1)LAR: Loan and receivables (Darlehen und Forderungen) AC: Amortised cost (fortgeführte Anschaffungskosten)

2)Für eine bessere Vergleichbarkeit wurden Forderungen aus dem Chargebackprozess zusammen mit Forderungen, bei denen von einem Betrug ausgegangen wird, in der neuen Position «Forderungen aus Fraud und Chargeback» ausgewiesen.

(a) Reklassifizierungen von Darlehen und Forderungen (LAR) zu fortgeführten Anschaffungskosten (AC)

Forderungen aus den Geschäftsbereichen Payment und Consumer Finance, Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie die sonstigen Forderungen werden zur Vereinnahmung vertraglicher Cashflows gehalten, und es wird erwartet, dass sie Cashflows generieren, die ausschliesslich Zahlungen von Kapital und Zinsen repräsentieren. Der Konzern hat die Merkmale der vertraglichen Cashflows dieser Instrumente analysiert und ist zu dem Schluss gelangt, dass sie die Kriterien für eine Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten nach IFRS 9 erfüllen. Daher ist keine Reklassifizierung dieser Instrumente erforderlich.

(b) Zum Fair Value ausgewiesene finanzielle Vermögenswerte

Die Gruppe wird weiterhin alle finanziellen Vermögenswerte, die unter IAS 39 zu ihrem Fair Value geführt werden, ebenfalls unter IFRS 9 zum Fair Value bewerten. Aktien, die als «zur Veräusserung verfügbare Finanzanlagen» kategorisiert sind und deren Gewinne und Verluste im «Sonstigen Gesamtergebnis» erfasst werden, werden auf die neue Kategorie «FVOCI-Aktienposition» reklassifiziert. Derivate, die zu Handelszwecken gehalten und für Absicherungszwecke eingesetzt werden, werden zum Fair Value bewertet. Somit hat die Anwendung von IFRS 9 keine Auswirkungen auf die Bewertung.

(c) Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten

Sämtliche unter IAS 39 zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten werden auch unter IFRS 9 zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Somit hat die Anwendung von IFRS 9 keine Auswirkungen auf die Bewertung.

(ii) Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten

IFRS 9 ersetzt das Modell der «eingetretenen Verluste» (Incurred Loss) von IAS 39 durch ein Modell der «erwarteten Kreditverluste» (Expected Credit Loss – ECL). Die Gruppe berechnet die Wertminderung auf Basis des ECL (Expected Credit Loss) über die Restlaufzeit, wenn das Kreditrisiko bedeutend angestiegen ist (Stage 2) oder der finanzielle Vermögenswert ausgefallen ist (Stage 3). Die folgenden Vermögenswerte hingegen werden auf Basis eines 12-Monate-ECL berechnet (Stage 1): finanzielle Vermögenswerte gegenüber Parteien mit einem tiefen Kreditrisiko zum Abschlussstichtag (Anlagebonität BBB oder besser); oder andere finanzielle Vermögenswerte, bei welchen das Kreditrisiko seit der Ersterfassung nicht bedeutend gestiegen ist. Wertminderungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden immer auf Basis des ECL über die Restlaufzeit berechnet.

Die Gruppe verfügt über fünf Gruppen an finanziellen Vermögenswerten, die dem neuen ECL-Modell von IFRS 9 unterliegen:

  1. Forderungen aus dem Geschäftsbereich Payment (Forderungen gegenüber Karteninhabern und Inkassoforderungen)
  2. Übrige Forderungen aus dem Geschäftsbereich Payment
  3. Forderungen aus dem Geschäftsbereich Consumer Finance
  4. Übrige kurzfristige Forderungen
  5. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Die Gruppe war verpflichtet, ihre Wertminderungsmethode unter IFRS 9 für jede dieser Anlageklassen zu überarbeiten. Die Auswirkungen der geänderten Wertminderungsmethode auf die Gewinnreserven und das Eigenkapital der Gruppe sind in der oben aufgeführten Tabelle ersichtlich.

1. Forderungen aus dem Geschäftsbereich Payment (Forderungen gegenüber Karteninhabern und Forderungen aus Inkassoverfahren)

Das ECL-Modell für den Geschäftsbereich Payment (Forderungen gegenüber Karteninhabern und aus Inkassoverfahren) basiert auf einer pauschalen Beurteilung, und die relevanten Inputfaktoren sind Kreditausfallwahrscheinlichkeit (Probability of Default, PD), Kredithöhe zum Zeitpunkt des Ausfalls (Exposure at Default, EAD) und Verlustrate bei Ausfall (Loss Given Default, LGD), die wie folgt definiert werden:

  • Der PD wird aus Credit-Scoring-Modellen abgeleitet, mittels Überlebenszeitanalyse für Privatkunden und Techniken der logistischen Regression für Unternehmenskunden. Aufgrund der Merkmale des Kreditkartengeschäfts (revolvierende Kreditfazilitäten) und basierend auf den implementierten Kreditrisikominderungsprozessen wird die erwartete Laufzeit auf vier Monate festgelegt.
  • Das EAD beruht auf den Erwartungen der Gruppe über den ausstehenden Betrag. Dies umfasst die aktuelle Kartenbeanspruchung sowie einen erwarteten Betrag aus der nicht in Anspruch genommenen Kreditlimite.
  • Der LGD entspricht den erwarteten Verlusten aus dem Kredit unter Voraussetzung des Ausfallereignisses sowie unter Berücksichtigung des Zeitwertes des Geldes. Der LGD variiert je nach der Verfügbarkeit von Sicherheiten (Bankgarantien) und – im Fall von Stage 3 – je nach Alter der offenen Forderungen.

Eine Beurteilung darüber, ob das Kreditrisiko erheblich gestiegen ist, wird zu jedem Bilanzstichtag durchgeführt. Die Beurteilung berücksichtigt sowohl quantitative als auch qualitative Faktoren. Sofern nicht bereits früher identifiziert, wird eine Forderung aus dem Payment der Stage 2 zugewiesen, wenn die Zahlungen 60 Tage überfällig sind. Forderungen werden aus der Stage 2 zurück in die Stage 1 übertragen, wenn ihr Kreditrisiko nicht mehr als erheblich erhöht betrachtet wird. Die Gruppe weist einen Kunden der Stage 3 zu, wenn entsprechende Mahnprozesse nicht erfolgreich waren und der Kunde in das Vorinkasso- und rechtliche Inkassoverfahren aufgenommen werden muss. Dieser Übertragungsentscheid wird für jeden Kunden von Fall zu Fall getroffen und erfolgt im Allgemeinen, wenn die Zahlungen zwischen 60 und 120 Tagen überfällig sind. Verträge der Kunden im Inkassoverfahren werden gekündigt, dadurch ist eine Verbesserung aus Stage 3 nicht mehr möglich.

2. Übrige Forderungen aus dem Geschäftsbereich Payment

Übrige Forderungen umfassen Forderungen aus dem Mietgarantiegeschäft sowie aus dem Softwarevertriebsgeschäft und eine einzelne Forderung gegenüber VISA International Inc., die in weniger als zwölf Monaten fällig ist. Für diese Forderungen wendet die Gruppe einen «Loss-Rate-Ansatz» zur Bemessung der erwarteten Kreditverluste auf Basis der Gesamtlaufzeit an, da diese kurzfristig sind.

Zur Bemessung des erwarteten Kreditverlustes wurden die Forderungen aus dem Mietgarantiegeschäft sowie aus dem Softwarevertriebsgeschäft auf Basis von gemeinsamen Kreditrisikomerkmalen sowie der überfälligen Tage gruppiert. Die einzelne Forderung gegenüber VISA International Inc. wurde auf individueller Basis bewertet.

3. Forderungen aus dem Geschäftsbereich Consumer Finance

Das ECL-Modell für das Consumer Finance basiert auf einer pauschalen Beurteilung, und die relevanten Inputfaktoren sind Kreditausfallwahrscheinlichkeit (PD), Kredithöhe zum Zeitpunkt des Ausfalls (EAD) und Verlustrate bei Ausfall (LGD), die wie folgt definiert werden:

  • Der PD wird aus historischen Analysen der Ausfallquote abgeleitet und entweder über die nächsten zwölf Monate oder über die verbleibende Dauer der Verpflichtung bemessen. Die Dauer wird als die effektive Vertragsdauer definiert.
  • Der EAD beruht auf den Erwartungen der Gruppe über den ausstehenden Betrag. Dies umfasst erwartete zukünftige Amortisationszahlungen bis zum Zeitpunkt des Ausfalls und – im Fall von Leasingverträgen – Erlöse aus dem Verkauf des Leasingobjekts.
  • Der LGD entspricht den erwarteten Verlusten aus dem Kredit unter Voraussetzung des Ausfallereignisses sowie unter Berücksichtigung des Zeitwerts des Geldes. Die Verlustquote variiert je nach Produkt und – im Fall von Stage 3 – je nach Alter der offenen Forderungen.

Der zukünftige erwartete Kreditverlust wird vom erwarteten Eintritt des Verzugs auf den Bilanzstichtag abgezinst.

Bei der Beurteilung darüber, ob das Kreditrisiko erheblich gestiegen ist, werden sowohl quantitative als auch qualitative Faktoren berücksichtigt. Wird ein Privatkredit oder ein Leasingvertrag nicht in einer frühen Phase identifiziert, werden diese der Stage 2 zugewiesen, wenn die Zahlungen 60 Tage überfällig sind. Forderungen werden aus der Stage 2 zurück in die Stage 1 übertragen, wenn deren Kreditrisiko nicht mehr als erheblich erhöht betrachtet wird. Die Gruppe weist einen Vertrag der Stage 3 zu, wenn entsprechende Mahnprozesse nicht erfolgreich waren und der Vertrag in das Vorinkasso- und rechtliche Inkassoverfahren aufgenommen werden muss. Dieser Übertragungsentscheid wird für jeden Vertrag von Fall zu Fall getroffen und erfolgt im Allgemeinen, wenn die Zahlungen zwischen 90 und 150 Tagen überfällig sind. Verträge der Kunden im Inkassoverfahren werden gekündigt, dadurch ist eine Verbesserung aus Stage 3 nicht mehr möglich.

4. Übrige kurzfristige Forderungen

Übrige kurzfristige Forderungen bestehen aus ECL relevanten Positionen wie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Forderungen gegenüber Partnern (Schemes) und geleisteten Kautionen sowie Positionen ausserhalb des Bereichs der ECL-Berechnung wie derivative Finanzinstrumente, Vorauszahlungen und Forderungen aus Mehrwertsteuer und Verrechnungssteuer. Für ECL relevante Forderungen wendet die Gruppe einen «Loss-Rate-Ansatz» zur Bemessung der erwarteten Kreditverluste auf Basis der Gesamtlaufzeit an, da diese kurzfristig sind.

5. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Obwohl Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ebenfalls den Wertminderungsvorschriften von IFRS 9 unterliegen, war der identifizierte Wertminderungsverlust unerheblich: Sämtliche Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente werden bei Banken hinterlegt, die ein Kreditrating von mindestens A aufweisen. Die meisten Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sind indes bei einer Bank hinterlegt, die ein Kreditrating von AAA aufweist. Sämtliche Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente können ohne Kündigungsfrist sofort zurückgezogen werden.

Bei allen Vermögenswerten im Rahmen des Wertminderungsmodells von IFRS 9 wird im Allgemeinen erwartet, dass die Wertminderungsverluste ansteigen und volatiler werden. Die Gruppe hat ermittelt, dass die Anwendung der Wertminderungsvorschriften von IFRS 9 per 1. Januar 2018 zu einer zusätzlichen Wertberichtigung führt, wie dies im Folgenden dargelegt wird:

In 1’000 CHF

 

 

 

Werteberichtigung am 31. Dezember 2017 nach IAS 39

 

 

28’953

Wertberichtigung nicht im Scope von IFRS 91)

 

 

–115

Zusätzliche Werteberichtigung erfasst am 1. Januar 2018 auf:

 

 

 

Forderungen aus dem Geschäftsbereich Payment

 

 

913

Übrige Forderungen aus dem Geschäftsbereich Payment

 

 

0

Forderungen aus dem Geschäftsbereich Consumer Finance

 

 

2’142

Übrige kurzfristige Forderungen

 

 

0

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

 

 

0

 

 

 

 

Werteberichtigung am 1. Januar 2018 nach IFRS 9

 

 

31’893

1) Wertberichtigung Forderungen aus Fraud und Chargeback Prozessen.

IFRS 15 Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden

Im Mai 2014 gab der IASB den neuen Standard heraus, der vorgibt, wie und wann die Erlöse erfasst werden. IFRS 15 ersetzt mehrere andere IFRS-Standards und -Interpretationen, die derzeit den Ansatz von Erlösen nach IFRS regeln, und beinhaltet ein einheitliches, prinzipienbasiertes Fünf-Schritte-Modell, das auf alle Verträge mit Kunden Anwendung findet. Die fünf Schritte decken Folgendes ab: Ermittlung des Vertrags bzw. der Verträge mit einem Kunden, Ermittlung der Erfüllungspflichten im Vertrag, Ermittlung des Transaktionspreises, Zuordnung des Transaktionspreises zu den Erfüllungspflichten im Vertrag und Ansatz der Erlöse, wenn der Konzern einer Erfüllungspflicht nachkommt.

Der neue Standard gibt zudem Richtlinien bezüglich Transaktionen vor, die früher nicht umfassend geregelt waren, und verfeinert die Richtlinien bezüglich der Behandlung von Transaktionen mit mehreren Elementen. Zudem verlangt der Standard erweiterte Offenlegungen im Zusammenhang mit Erlösen.

Der neue Standard hat keinen materiellen Einfluss auf die Konzernrechnung der Gruppe.

Neue und überarbeitete Standards und Interpretationen

Die folgenden neuen und überarbeiteten Standards und Interpretationen wurden verabschiedet, treten aber erst später in Kraft und wurden von der Aduno Holding nicht frühzeitig angewendet. Ihre Effekte auf die konsolidierte Jahresrechnung der Gruppe wurden noch nicht systematisch analysiert, sodass die in der folgenden Tabelle angegebenen erwarteten Auswirkungen lediglich eine erste Einschätzung der Geschäftsleitung der Gruppe darstellen.

Neuer Standard oder Änderung

 

Zeitpunkt des Inkrafttretens

Geplante Anwendung durch die Gruppe

IFRS 16 Leasing

 

1. Januar 2019

Geschäftsjahr 2019

IFRIC 23 Unsicherheiten in Bezug auf Ertragssteuern

*

1. Januar 2019

Geschäftsjahr 2019

Langfristige Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures (Änderungen zu IAS 28)

*

1. Januar 2019

Geschäftsjahr 2019

Änderungen zu IAS 19, Personalvorsorge

*

1. Januar 2019

Geschäftsjahr 2019

Jährliche Verbesserungen an den IFRS Zyklus 2015 – 2017

*

1. Januar 2019

Geschäftsjahr 2019

* Es werden keine bzw. keine wesentlichen Auswirkungen auf die konsolidierte Jahresrechnung der Gruppe erwartet.

IFRS 16 Leasingverhältnisse (ab 1. Januar 2019)

IFRS 16 wurde im Januar 2016 verabschiedet und ersetzt IAS 17 Leasingverhältnisse, IFRIC 4 Beurteilung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält, SIC-15 Mietleasingverhältnisse – Anreizvereinbarungen und SIC-27 Beurteilung des wirtschaftlichen Gehalts von Transaktionen in der rechtlichen Form von Leasingverhältnissen. IFRS 16 regelt die Grundsätze der Erfassung, Bewertung, Darstellung und Offenlegung von Leasingverhältnissen und verpflichtet den Leasingnehmer, alle Leasingverhältnisse anhand eines einheitlichen Rechnungslegungsmodells ähnlich dem Finanzierungsleasing unter IAS 17 zu erfassen. Hinsichtlich der Erfassung enthält der Standard zwei Ausnahmen – Leasing von geringwertigen Vermögenswerten (z.B. Computer) oder kurzfristige Leasingverhältnisse (z.B. Leasing mit einer Laufzeit von 12 Monaten oder weniger). Zum Zeitpunkt des Leasingbeginns erfasst der Leasingnehmer eine Verbindlichkeit für die zukünftigen Leasingzahlungen (z.B. Leasingverbindlichkeit) und eine Anlage, welche das Nutzungsrecht am Leasingobjekt während der Leasinglaufzeit («right-of-use asset») darstellt. Der Leasingnehmer ist zudem verpflichtet, die Zinszahlungen aus der Leasingverpflichtung und die Abschreibungen im Zusammenhang mit Nutzungsrechten separat auszuweisen.

Beim Auftreten gewisser Ereignisse (z.B. Änderung der Leasinglaufzeit, Anpassung von zukünftigen Leasingzahlungen aufgrund von veränderten Indexen oder Sätzen, von welchen die Zahlungen abgeleitet worden sind) werden die Leasingnehmer zudem aufgefordert, die Leasingverbindlichkeit neu zu bewerten. Der Leasingnehmer wird üblicherweise den Wert der Neubewertung einer Leasingverbindlichkeit als Anpassung des Nutzungsrechts erfassen.

Es wird erwartet, dass die Buchführung der Leasinggeber unter IFRS 16 unverändert zur Buchführung unter IAS 17 bleibt. Leasinggeber werden alle Leasingverhältnisse anhand der gleichen Klassifikationsgrundsätze kategorisieren wie unter IAS 17 und zwei Arten von Leasingverhältnissen unterscheiden: Operating- und Finanzierungsleasing.

IFRS 16 verpflichtet Leasingnehmer und Leasinggeber ausserdem, mehr im Anhang offenzulegen als unter IAS 17.

IFRS 16 tritt für Geschäftsjahre beginnend am 1. Januar 2019 in Kraft. Eine frühzeitige Anwendung ist erlaubt, vorausgesetzt, die Organisation wendet IFRS 15 an. Der Leasingnehmer kann auswählen, ob er den Standard zum vollen oder modifizierten retrospektiven Ansatz anwenden möchte. Die Übergangsregelungen des Standards erlauben gewisse Erleichterungen.

Der mögliche Einfluss des IFRS 16 auf die Konzernrechnung der Gruppe wird zurzeit noch analysiert. 

2. Segmentberichterstattung

Zum Zweck der Berichterstattung und Organisation hat das Management die Geschäftstätigkeit der Gruppe in vier Segmente eingeteilt. Die externe Segmentberichterstattung basiert auf der internen Berichterstattung an den Hauptentscheidungsträger (Chief Operating Deci­sion Maker), der für die Zuweisung von Ressourcen verantwortlich ist und die Ertragskraft des Unternehmens bewertet. Als Hauptentscheidungsträger gilt die Gruppenleitung der Gesellschaft, weil sie für die Geschäftsleitung der gesamten Gruppe verantwortlich ist und die Geschäftsberichte jedes Geschäftssegments auf monatlicher Basis überprüft. Die Gruppenleitung der Gruppe besteht aus dem CEO (Chief Executive Officer) sowie dem CFO (Chief Financial Officer), dem CSO (Chief Sales Officer), dem CMO (Chief Marketing Officer) und dem COO (Chief Operations Officer).

Payment

Der Geschäftsbereich Payment stellt Dienstleistungen für bargeldloses Zahlen über Kredit-, Debit- und Kundenkarten für Privat- und Unternehmenskunden bereit und erbringt die zugehörigen Transaktions- und Kundendienstleistungen in diesem Bereich. Der Grossteil der Geschäftstätigkeit stützt sich auf die Marken Mastercard und Visa.

Der Geschäftsbereich Payment wird über Viseca Card Services SA sowie über die Accarda AG, Vibbek AG, Vibbek GmbH, AdunoKaution AG, SmartCaution SA und Contovista AG abgewickelt. Die Haupteinnahmequellen in dieser Geschäftseinheit sind Verrechnungs- und Kommissionsgebühren, Jahresgebühren für Karten und Dienstleistungen, Erträge aus Fremdwährungstrans­aktionen und Zinsen. Die Aduno SA war bis zu ihrem Verkauf im Jahr 2017 ebenfalls Bestandteil des Geschäftsbereichs Payment. Das Acquiring- und Terminal-Geschäft wurde folglich als aufzugebender Geschäftsbereich klassiert, und die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.

Consumer Finance

Der Geschäftsbereich Consumer Finance bietet Privat- und Unternehmenskunden Leasingverträge und Kredite für Verbrauchsgüter an. Der Geschäftsbereich Consumer Finance wird durch die cashgate AG betrieben. Die Haupteinnahmequellen sind Erträge aus Zinsen und Kommissionen sowie Gebühren für kostenpflichtige Dienstleistungen.

Internal Financing – Gruppenfinanzierung

Als zentrale Treasury-Einheit der Gruppe (Aduno Finance AG) stellt der Geschäftsbereich Internal Financing den anderen Gruppengesellschaften Finanzdienstleistungen zur Verfügung. Die Treasury-Dienstleistungen umfassen die Behandlung von Zahlungen, die Bearbeitung von Fremdwährungstransaktionen sowie die Verwaltung von Markenrechten der Gruppe. Die Haupteinnahmequellen sind Erträge aus dem Fremdwährungsgeschäft und Zinseinnahmen.

Corporate Functions

Der Geschäftsbereich Corporate Functions beinhaltet unternehmensübergreifende Konsolidierungsposten und das Finanzergebnis der Aduno Holding.

Aktiven und Passiven der Segmente

Die Aktiven und Passiven, Erträge und Aufwände werden gemäss den relevanten IFRS-Standards bewertet.

Informationen über wichtige Kunden

In keinem der Geschäftssegmente gibt es Kunden, deren Erträge 10% oder mehr der Erträge des jeweiligen Segments ausmachen (30. Juni 2017: keine).

Die folgende Tabelle enthält bestimmte Informationen über die Geschäftssegmente, die auf der Bewertung der Geschäftsleitung und der internen Berichtsstruktur, jeweils per 30. Juni, basieren (ungeprüft).

 

Payment

 

Consumer Finance

 

Internal Financing

 

Total operative Segmente

 

Corporate Functions/ Konsolidierung

Konsolidiert

In 1’000 CHF

2018

2017 angepasst

2018

2017

2018

2017

 

2018

2017 angepasst

 

2018

2017 angepasst

2018

2017 angepasst

Kommissionsertrag

72’128

68’669

0

0

9’512

8’650

 

81’640

77’319

 

0

–0

81’640

77’319

Jahresgebühren

56’686

59’180

0

0

0

0

 

56’686

59’180

 

0

–1

56’686

59’179

Zinsertrag

6’445

6’038

42’895

42’759

10’500

13’696

 

59’841

62’494

 

–11’135

–14’445

48’706

48’048

Übrige Erträge

26’003

18’089

4’732

4’490

32’957

28’447

 

63’692

51’026

 

–13’803

–13’996

49’889

37’030

Betriebsertrag

161’262

151’976

47’627

47’249

52’969

50’794

 

261’859

250’019

 

–24’937

–28’442

236’921

221’576

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Processing- und Serviceaufwand

28’926

27’022

606

612

0

0

 

29’532

27’634

 

0

–157

29’532

27’477

Marketing- und Vertriebsaufwand

47’443

46’150

11’550

9’436

0

0

 

58’994

55’587

 

–6’869

–5’174

52’125

50’412

Zinsaufwand

3’915

6’125

6’558

7’653

9’831

14’617

 

20’305

28’395

 

–14’877

–17’962

5’427

10’433

Erwarteter Kreditverlust auf finanzielle Vermögenswerte

442

0

3’925

0

0

0

 

4’366

0

 

0

0

4’366

0

Wertminderungsaufwand im Payment und Consumer Finance

689

1’135

0

6’127

0

0

 

689

7’261

 

0

1

689

7’262

Personalaufwand

44’313

34’397

8’331

9’471

384

387

 

53’028

44’255

 

108

–1

53’135

44’254

Übriger Betriebsaufwand

17’198

22’167

6’384

6’204

2’605

2’178

 

26’187

30’548

 

–4’724

–11’406

21’464

19’142

Abschreibungen

1’195

1’261

175

278

2

69

 

1’372

1’608

 

386

944

1’758

2’552

Amortisationen

7’161

2’930

1’497

1’931

37

1’198

 

8’695

6’059

 

2

–398

8’696

5’661

Betriebsaufwand

151’283

141’185

39’026

41’713

12’859

18’449

 

203’167

201’347

 

–25’975

–34’155

177’193

167’192

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konzernergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern

9’980

10’791

8’601

5’537

40’111

32’344

 

58’691

48’672

 

1’037

5’712

59’729

54’384

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ertrag aus assoziierten Unternehmen

1’718

1’343

0

0

0

0

 

1’718

1’343

 

0

0

1’718

1’343

Ergebnis vor Steuern

11’698

12’134

8’601

5’537

40’111

32’344

 

60’410

50’015

 

1’037

5’712

61’447

55’727

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ertragssteuern

5’618

1’843

1’798

1’151

4’334

3’428

 

11’750

6’421

 

306

329

12’056

6’750

Konzernergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen

6’080

10’291

6’803

4’386

35’776

28’916

 

48’659

43’594

 

732

5’383

49’391

48’977

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konzernergebnis aus aufzugebenden Geschäftsbereichen

0

–6’632

0

0

0

0

 

0

–6’632

 

0

0

0

–6’632

Konzernergebnis

6’080

3’659

6’803

4’386

35’776

28’916

 

48’659

36’962

 

732

5’383

49’391

42’346

3. Kommissionsertrag

In 1’000 CHF

1. Halbjahr 2018

1. Halbjahr 2017 angepasst

Interchangeerträge

37’777

39’050

Fremdwährungskommissionen

31’363

27’838

Übrige Kommissionserträge

12’500

10’431

 

 

 

Kommissionsertrag

81’640

77’319

4. Zinsertrag und Zinsaufwand

In 1’000 CHF

1. Halbjahr 2018

1. Halbjahr 2017 angepasst

Zinsertrag

48’706

48’048

Zinsaufwand

5’427

10’433

 

 

 

Zinsergebnis, netto

43’279

37’615

Die Zinserträge setzen sich aus den Zinserträgen aus dem Geschäftsbereich Consumer Finance sowie aus Teilzahlungszinsen im Geschäftsbereich Payment zusammen.

Im Geschäftsbereich Payment können Kreditkarteninhaber ihren Saldo auf der Kreditkarte in einen Konsumentenkredit umwandeln, für den die Gruppe während der kurzfristigen Laufzeit Zinsen erhebt.

Die Zinsaufwände entstehen aus dem Refinanzierungsbedarf für die Kreditlinien der Bereiche Payment und Consumer Finance.  

5. Übrige Erträge

In 1’000 CHF

1. Halbjahr 2018

1. Halbjahr 2017 angepasst

Fremdwährungsgewinn oder -verlust, netto

24’768

22’710

Erträge aus Dienstleistungen

14’377

12’809

Gewinn aus der Veräusserung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten

16

0

Übrige Erträge

10’728

1’511

 

 

 

Übrige Erträge

49’889

37’030

Fremdwährungsgewinne und -verluste ergeben sich aus Transaktionen, die nicht in Schweizer Franken durchgeführt werden. Die Abrechnung von Kunden des Kartengeschäfts der Gruppe basiert auf einem typischen Wechselkurs nahe dem Kassakurs, die Abrechnung der Gruppe erfolgt nahe der Interbank-Rate (Interbank-Rate plus Credit Spread der Gruppe).

Die Zunahme des übrigen Ertrags verglichen mit dem ersten Halbjahr 2017 basiert hauptsächlich auf einem Transitional Service Agreement im Zusammenhang mit dem Verkauf des Acquiring-Geschäfts.

6. Erwarteter Kreditverlust und Wertminderungsaufwand im Payment und Consumer Finance

In 1’000 CHF

1. Halbjahr 2018

1. Halbjahr 2017 angepasst

Erwarteter Kreditverlust im Payment Business

442

0

Erwarteter Kreditverlust im Consumer Finance

3’925

0

Total erwarteter Kreditverlust im Payment und Consumer Finance

4’366

0

Wertminderungsaufwand auf dem Kommissionsertrag

689

1’281

Wertminderungsaufwand auf dem Zinsertrag

0

5’981

Total Wertminderungsaufwand im Payment und Consumer Finance

689

7’262

Im Jahr 2017 wurde der Wertminderungsaufwand für beide Geschäftsbereiche Payment und Consumer Finance noch nach dem alten Modell der «eingetretenen Verluste» berechnet, während 2018 der Wertminderungsaufwand basierend auf dem Modell der «erwarteten Kreditverluste» ermittelt worden ist. Der Wertminderungsaufwand auf dem Kommissionsertrag im Jahr 2018 beinhaltet Wertminderungen von betrügerischen und Chargeback-Transaktionen, die keinen Kreditverlust darstellen.

7. Übriger Betriebsaufwand

In 1’000 CHF

1. Halbjahr 2018

1. Halbjahr 2017 angepasst

Beratungs- und Revisionsaufwand

2’855

5’847

Informatikaufwand

10’635

6’688

Telefon und Porti

1’030

507

Raumaufwand

3’808

3’056

Reise- und Repräsentationsaufwand

359

329

Verlust aus der Veräusserung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten

12

139

Übriger Verwaltungsaufwand

2’764

2’577

 

 

 

Übriger Betriebsaufwand

21’464

19’142

8. Forderungen aus dem Geschäftsbereich Payment

In 1’000 CHF

30.06.2018

31.12.2017

Forderungen im Scope der ECL Berechnung

 

 

Forderungen gegenüber Karteninhabern*

397’429

446’843

Inkassoforderungen

3’496

3’744

Übrige Forderungen aus dem Geschäftsbereich Payment

5’335

5’801

Wertberichtigungen

–2’086

–1’080

Forderungen nicht im Scope der ECL Berechnung

 

 

Forderungen aus Fraud und Chargeback*

275

360

Wertberichtigungen*

–64

–115

Total Forderungen aus dem Geschäftsbereich Payment

404’386

455’552

*Für eine bessere Vergleichbarkeit wurden «Forderungen aus dem Chargebackprozess» zusammen mit «Forderungen, bei denen von einem Betrug ausgegangen wird», in der neuen Position «Forderungen aus Fraud und Chargeback ausgewiesen».

Forderungen aus dem Geschäftsbereich Payment

Die Forderungen gegenüber den Karteninhabern bestehen aus offenen Salden bei den Kreditkartenkonten. Offene Forderungen gegenüber Karteninhabern, die länger als 90–120 Tage fällig sind, werden auf ein spezielles und überwachtes Inkassoportfolio übertragen. Der Saldo des Inkassoportfolios betrug am 30. Juni 2018 CHF 3.5 Mio.  (31. Dezember 2017: CHF 3.7 Mio.) und wird unter den «Inkassoforderungen» ausgewiesen.

Die Übrigen Forderungen aus dem Payment umfassen Forderungen aus dem Mietgarantiegeschäft sowie aus dem Softwarevertriebsgeschäft in der Höhe von CHF 0.7 Mio. (31. Dezember 2017: CHF 1.1 Mio.) und ausserdem eine einzelne Forderung an Visa International Inc. aus dem Kartengeschäft über CHF 4.6 Mio. (2017: langfristige Forderung über CHF 4.7 Mio.).

Wenn eine Transaktion eines Karteninhabers möglicherweise einen Betrug darstellt oder der Karteninhaber einen Chargeback geltend macht, wird der jeweilige Saldo auf ein spezielles Portfolio übertragen, bis der Fall geregelt ist. Dieses Portfolio belief sich per 30. Juni 2018 auf CHF 0.3 Mio. (31. Dezember 2017: CHF 0.4 Mio.). Für alle in diesem Portfolio enthaltenen Forderungen werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Der Saldo aller aktuell untersuchten betrügerischen und Chargeback-Transaktionen ist unter den «Forderungen aus Fraud und Chargeback» angegeben.

Wertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen berechnen sich basierend auf dem Modell der «erwarteten Kreditverluste» (Expected Credit Loss – ECL). Dieses wird unten beschrieben.

Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen aus dem Geschäftsbereich Payment

Die Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen von Karteninhabern besteht aus dem erwarteten Kreditverlust von Forderungen aus dem Payment sowie aus Wertminderungen von betrügerischen Zahlungen und nicht erstattungsfähigen Chargebacks sowohl auf spezifischer als auch auf kollektiver Ebene. Sämtliche für sich gesehen erhebliche Forderungen von Karteninhabern werden im Hinblick auf konkrete Wertminderungen beurteilt. Diejenigen, die sich als nicht konkret wertberichtigt erweisen, werden danach im Hinblick auf erwartete Kreditverluste beurteilt. Die Wertberichtigung für alle drei Kategorien wird gemäss historischen Daten auf Basis moderner Analysemethoden und Beurteilungsmodellen festgelegt.

Für kollektiv beurteilte Forderungen werden die relevanten Inputfaktoren des Modells für erwartete Kreditverluste (ECL = PD x EAD x LGD) wie folgt beschrieben:

  • Wie in den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erklärt, wird die Kreditausfallwahrscheinlichkeit (PD) aus Credit-Scoring-Modellen abgeleitet, die Überlebenszeitanalysen und Techniken der logistischen Regression einsetzen. Das Scoring-Modell basiert auf kundenbezogenen Merkmalen wie Kartenlimit, Einkommen oder Alter des Kunden sowie auf verhaltensbezogenen Merkmalen wie Zahlungshistorie, Kartennutzung oder risikobezogene Transaktionen. Die Kreditausfallwahrscheinlichkeit wird auf Kundenebene gemessen.
  • Die EAD-Komponente besteht aus der aktuellen Kartenbeanspruchung sowie einem erwarteten Betrag aus dem nicht in Anspruch genommenen Teil des Kartenlimits. Der erwartete Betrag aus der unbeanspruchten Kartenlimite, wird aus der Analyse von Ausfällen in der Vergangenheit abgeleitet, die zeigen, dass der Ausfallbetrag eines Kunden – durchschnittlich – zwischen 15% und 30% höher ist als die übliche Kartenbeanspruchung. Das Ausmass zukünftiger Inanspruchnahmen im Falle eines Zahlungsverzugs des Kunden hängt nicht davon ab, ob ein Kunde der Stage 1 oder der Stage 2 zugewiesen ist.
  • Das ECL-Modell verwendet einen LGD, der Wiedereingänge und Verluste bis zu 24 Monaten nach dem Ausfall bemisst. Forderungen in Stage 1 und Stage 2 werden mithilfe desselben LGD bemessen, da diese noch nicht ausgefallen sind. Forderungen in Stage 3 wird abhängig von ihrem Alter und ihrem Status innerhalb unseres Inkassoverfahrens eine individuelle Verlustquote zugewiesen. Forderungen, die nach 24 Monaten nicht vollständig eingetrieben worden sind, werden abgeschrieben.

Die Wertberichtigung wird nach dem Ermessen des Managements auf der Grundlage angepasst, ob die tatsächlichen Verluste angesichts der aktuellen Wirtschafts- und Kreditbedingungen höher oder geringer sind als diejenigen, die durch historische Trends erwartet werden. Das Management erachtet die Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen aus dem Payment als angemessen.

Im Payment sind durchschnittlich etwa 99% (31. Dezember 2017: 99%) der ausstehenden Forderungen nicht überfällig. Auf der Grundlage bisheriger Erfahrungen berechnet die Gruppe deshalb den Wertberichtigungsbedarf auf dem Ausfallrisiko des Gesamtportfolios.

Erwarteter Kreditverlust im Geschäftsbereich Payment per 30.06.2018

 

Bruttowert

ECL Wertberichtigung

In 1’000 CHF

Stage 1

Stage 2

Stage 3

Total

Stage 1

Stage 2

Stage 3

Total

Geschäftsbereich Payment

 

 

 

 

 

 

 

 

Forderungen gegenüber Karteninhabern

391’573

5’856

0

397’429

168

32

0

200

Inkassoforderungen

0

0

3’496

3’496

0

0

1’674

1’674

Erwarteter Kreditverlust im Geschäftsbereich Payment per 01.01.2018

 

Bruttowert

ECL Wertberichtigung

In 1’000 CHF

Stage 1

Stage 2

Stage 3

Total

Stage 1

Stage 2

Stage 3

Total

Geschäftsbereich Payment

 

 

 

 

 

 

 

 

Forderungen gegenüber Karteninhabern

442’625

4’218

0

446’843

220

16

0

236

Inkassoforderungen

0

0

3’744

3’744

0

0

1’609

1’609

Wertberichtigung für zweifelhafte übrige Forderungen aus dem Geschäftsbereich Payment

Die Gruppe wendet für die übrigen Forderungen aus dem Geschäftsbereich Payment einen «Loss-Rate-Ansatz» zur Bemessung der erwarteten Kreditverluste auf Basis der Gesamtlaufzeit an. 

In 1’000 CHF

Fällig auf Sicht

Fällig in weniger als 1 Jahr

überfällig seit 1–10 Tagen

überfällig seit 11–24 Tagen

überfällig seit mehr als 24 Tagen

Total

30.06.2018

 

 

 

 

 

 

Erwartete Verluste

0.0%

0.0%

15.0%

20.0%

40.0%

 

Übrige Forderungen aus dem Geschäftsbereich Payment

146

4’625

49

17

498

5’335

Wertberichtigung

0

0

7

3

199

210

Netto

146

4’625

42

14

299

5’125

In 1’000 CHF

Fällig auf Sicht

Fällig in weniger als 1 Jahr

überfällig seit 1–10 Tagen

überfällig seit 11–24 Tagen

überfällig seit mehr als 24 Tagen

Total

01.01.2018

 

 

 

 

 

 

Erwartete Verluste

0.0%

0.0%

15.0%

20.0%

40.0%

 

Übrige Forderungen aus dem Geschäftsbereich Payment

384

4’686

562

19

151

5’801

Wertberichtigung

0

0

84

4

60

148

Netto

384

4’686

478

15

91

5’653

Erläuterungen zu den Vergleichszahlen zu den Forderungen aus dem Payment per 31. Dezember 2017 in Einklang mit IAS 39

Die in der Bilanz enthaltenen Forderungen, die am Abschlussstichtag nicht individuell wertgemindert werden, haben folgende Fälligkeiten:

 

 

 

Bruttowert

Wert- berichtigung

In 1’000 CHF

 

 

2017

2017

Forderungen gegenüber Karteninhabern und aus Inkassoverfahren

 

 

 

 

Nicht überfällig

 

 

443’927

0

Überfällig 1–30 Tage

 

 

2’017

0

Überfällig 31–60 Tage

 

 

723

0

Überfällig 61–90 Tage

 

 

260

0

Überfällig länger als 90 Tage

 

 

3’661

–932

Total

 

 

450’587

–932

 

 

 

 

 

Forderungen aus Fraud und Chargeback

 

 

 

 

Überfällig 1–30 Tage

 

 

330

–85

Überfällig 31–60 Tage

 

 

25

–25

Überfällig 61–90 Tage

 

 

5

–5

Überfällig länger als 90 Tage

 

 

0

0

Total

 

 

360

–115

 

 

 

 

 

Forderungen gegenüber Kartenorganisationen und Übrige

 

 

 

 

Überfällig

 

 

199

–68

Fällig auf Sicht

 

 

826

–81

Fällig innerhalb von 1–3 Jahren

 

 

4’775

0

Total

 

 

5’801

–148

9. Forderungen aus dem Consumer Finance

In 1’000 CHF

30.06.2018

31.12.2017

Kurzfristige Forderungen aus dem Geschäftsbereich Consumer Finance

482’070

474’714

Kurzfristige Wertberichtigungen

–10’145

–9’477

Kurzfristige Forderungen aus dem Geschäftsbereich Consumer Finance

471’925

465’238

 

 

 

Langfristige Forderungen aus dem Geschäftsbereich Consumer Finance

963’731

909’425

Langfristige Wertberichtigungen

–20’317

–18’281

Langfristige Forderungen aus dem Geschäftsbereich Consumer Finance

943’414

891’144

 

 

 

Total Forderungen aus dem Geschäftsbereich Consumer Finance

1’415’339

1’356’382

Forderungen aus dem Consumer Finance

Die Forderungen bestehen aus Privatkrediten und Finanzierungsleasingforderungen aus dem Bereich des Fahrzeugleasings. Die Finanzierungsleasingforderungen werden durch die finanzierten Fahrzeuge abgesichert, die Privatkredite dagegen sind nicht abgesichert.

Offene Forderungen aus dem Consumer-Finance-Segment, die seit mehr als 90–150 Tagen fällig sind, werden in ein spezifisch überwachtes Inkassoportfolio übertragen. Wertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen werden auf Basis einer Methode für erwartete Kreditverluste (ECL) aufgebaut, wie weiter unten erklärt wird.

In 1’000 CHF

30.06.2018

31.12.2017

Forderungen aus Privatkrediten

771’579

738’885

Forderungen aus dem Finanzierungsleasing

674’222

645’255

 

 

 

Total Forderungen aus dem Geschäftsbereich Consumer Finance, brutto

1’445’801

1’384’139

Forderungen aus Finanzierungsleasing

In 1’000 CHF

30.06.2018

31.12.2017

Kurzfristige Forderungen aus dem Finanzierungsleasing

 

 

Bruttoinvestitionen in Leasingaktivitäten

292’478

289’728

Noch nicht vereinnahmter Finanzertrag

66’916

66’458

 

 

 

Barwert der Mindestleasingzahlungen

225’563

223’270

 

 

 

Langfristige Forderungen aus dem Finanzierungsleasing

 

 

Bruttoinvestitionen in Leasingaktivitäten

493’556

464’227

Noch nicht vereinnahmter Finanzertrag

44’897

42’243

 

 

 

Barwert der Mindestleasingzahlungen

448’659

421’984

 

 

 

Bruttoforderungen aus dem Finanzierungsleasing

 

 

Fälligkeit bis zu 1 Jahr

292’478

289’728

Fälligkeit von 1 bis 5 Jahren

493’556

464’227

Noch nicht vereinnahmter Finanzertrag

111’813

108’701

 

 

 

Barwert der Mindestleasingzahlungen

674’222

645’255

Wertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen aus dem Consumer Finance

Die Wertberichtigungen aus dem Bereich Consumer Finance beinhalten Wertminderungen für bereits in Zahlungsverzug befindliche Forderungen sowie einen Teil für Forderungen, die sich noch nicht in Zahlungsverzug befinden, bei denen jedoch als Gesamtbetrag von einem Zahlungsausfall ausgegangen wird.

Die pauschale Wertberichtigung wird für Kunden-Cluster festgelegt, indem historische, auf modernen Analysemethoden und Beurteilungsmodellen basierende Daten kombiniert werden, welche die spezifischen Risiken jedes Clusters berücksichtigen. Für kollektiv beurteilte Forderungen werden die relevanten Inputfaktoren des Modells für erwartete Kreditverluste (ECL = PD x EAD x LGD) wie folgt beschrieben:

  • Für die Bemessung des PD von Privatkrediten wird das Portfolio auf der Basis von Zinskategorien in verschiedene Teilportfolios unterteilt. Der PD für das Leasinggeschäft wird auf der Ebene des Portfolios bemessen. Das Modell für erwartete Kreditverluste verwendet einen PD auf Basis eines gleitenden Durchschnitts bei einem Zeitfenster von zwölf Monaten.
  • Bei Forderungen mit einem erheblich gestiegenen Kreditrisiko ist die Gesamtlaufzeit als die effektive Vertragsdauer definiert. Bei Privatkrediten beträgt diese Dauer im Durchschnitt 19 Monate und bei Leasinggeschäften 32 Monate.
  • Forderungen in Stage 1 und Stage 2 werden mithilfe desselben LGD bemessen, da diese noch nicht ausgefallen sind. Forderungen in Stage 3 wird abhängig von ihrem Alter und ihrem Status innerhalb unseres Inkassoverfahrens ein individueller LGD zugewiesen. Forderungen werden abgeschrieben, wenn das Inkassoverfahren nicht zum vollständigen Eingang des ausstehenden Betrags geführt hat. Die Mehrheit der Forderungen wird innerhalb der ersten drei Jahre nach dem Ausfall abgeschrieben.

Die Wertberichtigung wird nach dem Ermessen des Managements auf der Grundlage angepasst, ob die tatsächlichen Verluste angesichts der aktuellen Wirtschafts- und Kreditbedingungen höher oder geringer sind als diejenigen, die durch historische Trends suggeriert werden. Momentan werden im Geschäftsbereich Consumer Finance keine spezifischen für sich gesehen erheblichen Wertberichtigungen für Forderungen vorgenommen. Das Management erachtet die Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen im Consumer Finance als angemessen.

Im Consumer Finance sind durchschnittlich etwa 98% (31. Dezember 2017: 98%) der ausstehenden Forderungen nicht überfällig. Auf der Grundlage bisheriger Erfahrungen berechnet die Gruppe deshalb den Wertberichtigungsbedarf auf dem Ausfallrisiko des Gesamtportfolios.

Erwartete Kreditverluste im Consumer Finance per 30.06.2018

 

Bruttowert

ECL Wertberichtigung

In 1’000 CHF

Stage 1

Stage 2

Stage 3

Total

Stage 1

Stage 2

Stage 3

Total

Geschäftsbereich Consumer Finance

 

 

 

 

 

 

 

 

Forderungen aus Finanzierungsleasing

660’215

9’822

4’185

674’222

815

2’552

3’365

6’731

Forderungen aus Privatkrediten

732’760

17’214

21’605

771’579

4’415

4’747

14’568

23’730

Erwartete Kreditverluste im Consumer Finance per 01.01.2018

 

Bruttowert

ECL Wertberichtigung

In 1’000 CHF

Stage 1

Stage 2

Stage 3

Total

Stage 1

Stage 2

Stage 3

Total

Geschäftsbereich Consumer Finance

 

 

 

 

 

 

 

 

Forderungen aus Finanzierungsleasing

631’875

8’916

4’464

645’255

568

2’316

3’578

6’462

Forderungen aus Privatkrediten

701’752

15’057

22’076

738’885

4’381

4’646

14’411

23’438

Erläuterungen zu den Vergleichszahlen zu den Forderungen aus dem Consumer Finance per 31. Dezember 2017 in Einklang mit IAS 39

Die in der Bilanz enthaltenen Forderungen, die am Abschlussstichtag nicht individuell wertgemindert werden, haben folgende Fälligkeiten:

 

 

 

Bruttowert

Wert- berichtigung

In 1’000 CHF

 

 

2017

2017

Forderungen aus dem Geschäftsbereich Consumer Finance

 

 

 

 

Überfällig

 

 

35’086

–974

Fällig auf Sicht

 

 

13’725

–390

Fällig innerhalb von 3 Monaten

 

 

135’901

–2’350

Fällig innerhalb von 4–12 Monaten

 

 

290’003

–5’763

Total kurzfristige Forderungen

 

 

474’714

–9’477

 

 

 

 

 

Fällig innerhalb von 1–3 Jahren

 

 

634’681

–12’939

Fällig nach mehr als 3 Jahren

 

 

274’744

–5’342

Total langfristige Forderungen

 

 

909’425

–18’281

 

 

 

 

 

Total

 

 

1’384’139

–27’758

10. Vorräte

In 1’000 CHF

30.06.2018

31.12.2017

Rohmaterial

2’138

2’540

Angefangene Arbeiten

30

0

 

 

 

Total Vorräte

2’168

2’540

Im ersten Halbjahr 2018 wurden CHF 1.7 Mio. als Aufwand für Vorräte verbucht (erstes Halbjahr 2017: CHF 1.9 Mio.).

11. Übrige Forderungen

In 1’000 CHF

30.06.2018

31.12.2017

Forderungen im Scope der ECL Berechnung

 

 

Übrige Debitoren

2’084

8’113

Übrige Forderungen gegenüber Partnern

0

140

Geleistete Kautionen

90

188

Wertberichtigungen

–2

0

Total

2’173

8’441

 

 

 

Forderungen nicht im Scope der ECL Berechnung

 

 

Übrige Forderungen aus MwSt., Verrechnungssteuer und aus dem Personalbereich

3’335

1’515

Vorauszahlungen

781

4’055

Derivative Finanzinstrumente, zu Handelszwecken gehalten

122

75

Total

4’238

5’646

 

 

 

Total übrige kurzfristige Forderungen

6’410

14’090

Sonstige Forderungen bestehen aus kreditrisikobedingten Positionen wie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Forderungen gegenüber Partnern (Systemgebühren) und geleisteten Kautionen sowie Positionen ausserhalb des Bereichs der ECL Berechnung, wie derivative Finanzinstrumente, Vorauszahlungen und Forderungen aus Mehrwertsteuer und Verrechnungssteuer.

Um die erwarteten Kreditverluste zu bemessen, wurden die Forderungen im Rahmen der ECL Berechnung auf Basis von gemeinsamen Kreditrisikomerkmalen sowie der überfälligen Tage gruppiert.

In 1’000 CHF

nicht fällig

fällig in 1–4 Jahren

überfällig seit 1–30 Tagen

überfällig seit mehr als 30 Tagen

Total

30.06.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erwartete Verluste

0.0%

0.0%

10.0%

20.0%

 

Übrige Forderungen im Scope der ECL Berechnung

2’076

90

0

8

2’175

Wertberichtigung

0

0

0

2

2

Netto

2’076

90

0

6

2’173

In 1’000 CHF

nicht fällig

fällig in 1–4 Jahren

überfällig seit 1–30 Tagen

überfällig seit mehr als 30 Tagen

Total

01.01.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erwartete Verluste

0.0%

0.0%

10.0%

20.0%

 

Übrige Forderungen im Scope der ECL Berechnung

8’205

236

0

0

8’441

Wertberichtigung

0

0

0

0

0

Netto

8’205

236

0

0

8’441

Sonstige Forderungen im Rahmen der ECL Berechnung bestehen hauptsächlich aus sehr kurzfristigen Forderungen gegenüber einer Gegenpartei mit einem Kreditrating von AA-. Das hohe Rating, die Kurzfristigkeit und Erfahrungen aus der Vergangenheit (keine Ausfälle) führen zu einer sehr tiefen erwarteten Verlustrate. Die in einem bis vier Jahren fälligen Forderungen bestehen aus Mietkautionen bei der Zürcher Kantonalbank und der Credit Suisse, die beide über ein sehr hohes Kreditrating verfügen, weshalb der erwartete Kreditverlust sehr gering ausfallen dürfte.

12. Finanzverbindlichkeiten

In 1’000 CHF

30.06.2018

31.12.2017

Übrige Bankkredite

37’020

102’181

Kurzfristiger Anteil des Konsortialkredits

390’000

390’000

Kurzfristiger Anteil der herausgegebenen ungesicherten Anleihen

350’596

100’094

Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten

777’616

592’275

 

 

 

Herausgegebene ungesicherte Anleihen

274’161

374’024

Übrige langfristige Verbindlichkeiten

468

590

Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten

274’628

374’614

 

 

 

Total Finanzverbindlichkeiten

1’052’244

966’889

Änderungen der Finanzverbindlichkeiten sind im Wesentlichen Änderungen vom Cashflow aus Finanzierungstätigkeit und sind in der konsolidierten Mittelflussrechnung aufgeführt.

Bedingungen und Schuldentilgungspläne

 

Währung

Nominalzinssatz

Fälligkeitsjahr

Nominalwert

Buchwert

Nominalwert

Buchwert

In 1’000 CHF

 

 

 

30.06.2018

30.06.2018

31.12.2017

31.12.2017

Konsortialkredit

CHF

0.68%

2018

300’000

300’000

300’000

300’000

Konsortialkredit

CHF

0.68%

2018

90’000

90’000

90’000

90’000

 

 

 

 

 

 

 

 

Herausgegebene ungesicherte Anleihe

CHF

0.00%

2018

0

0

100’000

100’094

Herausgegebene ungesicherte Anleihe

CHF

3-Mt.-Libor1)

2019

100’000

100’215

0

0

Herausgegebene ungesicherte Anleihe

CHF

3-Mt.-Libor1)

2019

100’000

100’000

100’000

100’000

Herausgegebene ungesicherte Anleihe

CHF

0.00%

2019

150’000

150’381

0

0

Herausgegebene ungesicherte Anleihe

CHF

1.125%

2021

275’000

274’161

275’000

274’024

 

 

 

 

 

 

 

 

Übrige Bankkredite

CHF

0.78%

2018

37’020

37’020

101’820

101’820

Übrige Bankkredite

CHF

0.78%

Kontokorrent

0

0

301

301

Übrige Bankkredite

diverse

0.78%

Kontokorrent

0

0

60

60

Übrige langfristige Verbindlichkeiten

CHF

0.00%

2021

468

468

590

590

 

 

 

 

 

 

 

 

Total

 

 

 

1’052’489

1’052’244

967’771

966’889

1)Floor bei 0.0% und Cap bei 0.05%

Konsortialkredit

Zum 30. Juni 2018 verfügt die Gruppe über einen Konsortialkreditvertrag über CHF 600 Mio. unter Führung der Zürcher Kantonalbank (ZKB) (31. Dezember 2017: CHF 600 Mio.). Die Zinskonditionen des Konsortialkredits werden von der ZKB zu Marktkonditionen am Abschlussdatum, basierend auf der Fälligkeit zuzüglich einer von der Bonität der Gesellschaft abhängigen Marge, festgelegt.

Per 30. Juni 2018 belief sich die Inanspruchnahme des Konsortialkredits auf CHF 390 Mio. (31. Dezember 2017: CHF 390 Mio.).

Herausgegebene ungesicherte Anleihen

Im Jahr 2018 wurde zwei Anleihen emittiert. Es handelt sich um eine variabel verzinsliche Anleihe von CHF 100 Mio. auf Libor-Basis mit einem Floor bei 0.0% und einem Cap bei 0.05% und einer Effektivverzinsung von -0.38% und um eine festverzinsliche Anleihe über CHF 150 Mio. mit Fälligkeit im Jahr 2019, einem Nominalzinssatz von 0.00% und eine Effektivverzinsung von -0.26%. 

Im Jahr 2017 wurden zwei Anleihen emittiert. Es handelt sich um eine variabel verzinsliche Anleihe von CHF 100 Mio. auf Libor-Basis mit einem Floor bei 0.0% und einem Cap bei 0.05% mit Laufzeit bis 2019 sowie um eine CHF 100-Mio.-Anleihe mit einem Nominalzins von 0.00% und einer Effektivverzinsung von –0.3%, welche im April 2018 ausgelaufen ist.

Im Juli 2014 wurde eine festverzinsliche Anleihe über CHF 275 Mio. mit Fälligkeit im Jahr 2021 und einem Coupon von 1.125% emittiert. Inklusive Gebühren lag der effektive Zinssatz bei 1.241%.

Übrige Bankkredite

Die Gruppe verfügt zum 30. Juni 2018 über eine bilaterale Kreditlinie mit der ZKB über CHF 700 Mio. (31. Dezember 2017: CHF 700 Mio.). Die Zinsbedingungen dieser Kreditlinie wird zu Marktbedingungen am Abschlussdatum basierend auf der Fälligkeit zuzüglich einer von der Bonität der Gesellschaft abhängigen Marge festgelegt. Davon beanspruchte die Gruppe per 30. Juni 2018 eine Overnight Tranche von CHF 37.0 Mio. (31. Dezember 2017: CHF 101.8 Mio.) sowie übrige Kontokorrente von CHF 0.1 Tsd. (31. Dezember 2017: CHF 0.36 Mio.).

13. Aktienkapital und Reserven

Dividenden

Folgende Dividenden wurden von der Gruppe festgesetzt:

In 1’000 CHF

2018

2017

Total Dividenden

150’000

40’000

Dividende pro Aktie in CHF

6’000

1’600

14. Risikomanagement

Fair Value

Der Fair Value und die in der Bilanz ausgewiesenen Buchwerte finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sind in der folgenden Tabelle angegeben:

In 1’000 CHF

Buchwert

30.06.2018 Fair Value

Buchwert

31.12.2017 Fair Value

Flüssige Mittel

25’954

25’954

22’146

22’146

Forderungen aus dem Geschäftsbereich Payment

404’386

404’386

455’552

455’552

Forderungen aus dem Geschäftsbereich Consumer Finance

1’415’339

1’415’339

1’356’382

1’356’382

Sonstige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und übrige Forderungen

2’953

2’953

12’500

12’500

Total Forderungen

1’848’632

1’848’632

1’846’579

1’846’579

 

 

 

 

 

Finanzanlagen – zur Veräusserung verfügbar

0

0

26’131

26’131

Finanzanlagen – FVOCI

30’656

30’656

0

0

Zu Handelszwecken gehaltene Derivate

122

122

75

75

 

 

 

 

 

Total finanzielle Vermögenswerte

1’879’410

1’879’410

1’872’786

1’872’786

 

 

 

 

 

Verbindlichkeiten gegenüber Vertragspartnern

180’886

180’886

163’901

163’901

Sonstige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

22’784

22’784

7’144

7’144

Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten

777’616

777’612

592’275

592’517

Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

14’733

14’733

14’744

14’744

Passive Rechnungsabgrenzung

39’038

39’038

59’110

59’110

Langfristige Finanzverbindlichkeiten

274’628

285’191

374’614

387’503

Total

1’309’686

1’320’246

1’211’789

1’224’920

 

 

 

 

 

Zu Handelszwecken gehaltene Derivate

–258

–258

–186

–186

Zur Sicherung verwendete Derivate

–35

–35

–57

–57

 

 

 

 

 

Total finanzielle Verbindlichkeiten

1’309’393

1’319’953

1’211’545

1’224’676

Grundlage für die Ermittlung des Fair Values

Im Folgenden werden die wesentlichen Methoden und Annahmen zusammengefasst, auf denen die Bewertung des in der obigen Tabelle angegebenen Fair Values von Finanzinstrumenten beruht.

Forderungen und Verbindlichkeiten
Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in der Bilanz mit ihrem Buchwert abzüglich Wertberichtigungen ausgewiesen. Forderungen aus dem Kartengeschäft sind kurzfristiger Natur, weshalb vom Buchwert als Fair Value ausgegangen wird.

Zur Bewertung des Fair Values von langfristigen Finanzinstrumenten mit einer Laufzeit oder einem Refinanzierungsprofil von über einem Jahr, für welche keine beobachtbaren Markttransaktionen verfügbar sind, wird der Fair Value aufgrund von Bewertungsmethoden wie dem Barwert zukünftiger Cashflows ermittelt. Inputfaktoren für die Bewertungen beinhalten erwartete Kreditausfälle über die Laufzeit der Finanzinstrumente, Zinssätze, Vorauszahlungen sowie Marktspreads an Primär- und Sekundärmärkten.

Nicht-derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Zur Berechnung des Fair Values zu Offenlegungszwecken werden die zukünftigen vertraglichen Cashflows zu dem Marktzinssatz diskontiert, der der Gruppe für ähnliche Finanzinstrumente angeboten wird.

Der Unterschied zwischen dem Buchwert und dem Fair Value der Finanzverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt CHF 10.6 Mio. im Halbjahr 2018 (2017: CHF 13.1 Mio.) stammt von den herausgegebenen ungesicherten Anleihen. Diese herausgegebenen ungesicherten Anleihen werden ins Level 1 der Fair-Value-Hierarchie eingeteilt.

Finanzinstrumente, die zum Fair Value erfasst sind, und Fair-Value-Hierarchie

Die unten stehende Tabelle analysiert die wiederkehrenden Fair-Value-Bewertungen der in der Bilanz zum Fair Value ausgewiesenen finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten. Die Bewertungen sind eingeteilt in unterschiedliche Levels in der Fair-Value-Hierarchie im Rahmen von entsprechenden Bewertungstechniken. Die unterschiedlichen Levels sind wie folgt definiert:

  • Level 1: notierte Preise (unangepasst) in aktiven Märkten für identische Aktiven oder Passiven, auf die das Unternehmen zum Bewertungszeitpunkt Zugriff hat
  • Level 2: andere Inputfaktoren als notierte Preise gemäss Level 1, die für die Aktiven und Passiven entweder direkt oder indirekt beobachtet werden können
  • Level 3: nicht beobachtbare Inputfaktoren zu Aktiven oder Passiven

 

30.06.2018

31.12.2017

In 1’000 CHF

Level 1

Level 2

Level 3

Total

Level 1

Level 2

Level 3

Total

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Finanzanlagen – zur Veräusserung verfügbar

0

0

0

0

0

26’131

0

26’131

Finanzanlagen – FVOCI

0

30’656

0

30’656

0

0

0

0

Derivative Finanzinstrumente

0

122

0

122

0

75

0

75

Total finanzielle Vermögenswerte bewertet zum Fair Value

0

30’778

0

30’778

0

26’206

0

26’206

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Derivative Finanzinstrumente

0

–294

0

–294

0

–244

0

–244

Total finanzielle Verpflichtungen bewertet zum Fair Value

0

–294

0

–294

0

–244

0

–244

Input für Level-2-Bewertung

Level-2-Fair-Values für einfache ausserbörslich erworbene derivative Finanzinstrumente basieren auf Preisnotierungen von Brokern. Diese Preisnotierungen werden aufgrund von diskontierten zukünftigen Zahlungsströmen unter Verwendung von Marktdaten von vergleichbaren Instrumenten zum Bewertungszeitpunkt auf ihre Angemessenheit geprüft. Die Fair Values reflektieren das Kreditrisiko des Instruments und beinhalten, wenn nötig, Korrekturen aufgrund des Ausfallrisikos. Level-2-Fair-Values für «Finanzanlagen – FVOCI» (2017: zur Veräusserung gehaltener Finanzinstrumente) basieren auf Marktpreis-Multiples ohne beobachtbare Inputfaktoren.

15. Ertragssteuern

Wie im Geschäftsbericht 2017 offengelegt, hatte die Aduno Gruppe im Jahr 2011 die Bereiche Cash Management, Zahlungsverkehr, Finanzierung, Fremdwährungsmanagement sowie Markenbewirtschaftung in die neu gegründete Aduno Finance AG mit Sitz in Nidwalden und Betriebstätte in Freienbach (Schwyz) ausgelagert. Die Steuerverwaltung des Kantons Zürich stellt die angewandten Verrechnungspreise in Frage. Nachdem die Aduno Gruppe zuerst noch von einer Einigung mit dem Steueramt Zürich ausgegangen war, musste Ende 2017 eine Neubeurteilung vorgenommen werden. Aufgrund dieser Neubeurteilung hatte die Gruppe per Ende Jahr 2017 zusätzliche Steuerrückstellungen für die Jahre 2011 bis 2016 (CHF 23.7 Mio), als auch für das Geschäftsjahr 2017 (CHF 7.3 Mio.) gebildet. Auch für das Jahr 2018 wurden zusätzliche Rückstellungen für laufende Steuern im Umfang von CHF 3.6 Mio gebildet.

16. Konsolidierungskreis

In 1'000

Sitzland

Währung

Aktien- kapital 30.06.2018

Aktien- kapital 31.12.2017

Eigentums- anteile 30.06.2018

Eigentums- anteile 31.12.2017

Aduno Holding AG, Zürich (ZH), Muttergesellschaft

Schweiz

CHF

25’000

25’000

-

-

Accarda AG, Brüttisellen (ZH)*

Schweiz

CHF

18’500

18’500

30%

30%

Aduno Finance AG, Stans (NW)

Schweiz

CHF

1’000

1’000

100%

100%

AdunoKaution AG, Zürich (ZH)

Schweiz

CHF

1’365

1’365

100%

100%

cashgate AG, Zürich (ZH)

Schweiz

CHF

35’000

35’000

100%

100%

Contovista AG, Schlieren (ZH)

Schweiz

CHF

140

140

70.0%

70.0%

SmartCaution SA, Genf (GE)

Schweiz

CHF

500

500

100%

100%

SwissWallet AG, Zürich (ZH)*

Schweiz

CHF

105

105

33.3%

33.3%

Vibbek AG, Urdorf (ZH)

Schweiz

CHF

1’300

1’300

67%

67%

Vibbek GmbH, Hamburg**

Deutschland

EUR

25

25

67%

67%

Viseca Card Services SA, Zürich (ZH)

Schweiz

CHF

20’000

20’000

100%

100%

* Assoziierte Unternehmen, die Gruppe hat signifikanten Einfluss  

** Die Vibbek GmbH wird vollständig von der Vibbek AG gehalten. 

17. Aufgegebene Geschäftsbereiche

Basierend auf dem strategischen Entscheid, den Fokus im Geschäftsbereich Payment auf das Issuing zu legen, hat der Konzern im August 2017 das Acquiring- und Terminalgeschäft verkauft.

Das Acquiring-Geschäft wurde bisher nicht als zur Veräusserung gehalten oder als aufzugebender Geschäftsbereich klassifiziert. Die vergleichende konsolidierte Erfolgsrechnung und das sonstige Gesamtergebnis wurden dargestellt, um den aufgegebenen Geschäftsbereich getrennt von den fortgeführten Aktivitäten darzustellen.

Konzerninterne Transaktionen wurden im konsolidierten Finanzergebnis vollständig eliminiert. Die eliminierten konzerninternen Transaktionen wurden für den aufgegebenen Geschäftsbereich nicht rückgängig gemacht, da nach Ansicht des Managements die Gruppe keine wesentlichen Transaktionen mit der Käuferin der Aduno SA abschliessen wird.

Erfolgsrechnung der aufgegebenen Geschäftsbereiche per 30. Juni

In 1’000 CHF

 

 

2017

Kommissionsertrag

 

 

33’772

Jahresgebühren

 

 

1’391

Zinsertrag

 

 

8

Übrige Erträge

 

 

7’184

Betriebsertrag

 

 

42’356

 

 

 

 

Processing- und Serviceaufwand

 

 

23’179

Marketing- und Vertriebsaufwand

 

 

1’403

Zinsaufwand

 

 

42

Wertminderungsaufwand im Payment und Consumer Finance

 

 

147

 

 

 

 

Personalaufwand

 

 

14’312

Übriger Betriebsaufwand

 

 

7’480

Abschreibungen

 

 

423

Amortisationen

 

 

2’767

Betriebsaufwand

 

 

49’753

 

 

 

 

Ergebnis aus operativer Geschäftstätigkeit

 

 

–7’397

Ertragssteuern

 

 

–765

Konzernergebnis aus aufzugebenden Geschäftsbereichen nach Steuern

 

 

–6’632

 

 

 

 

Gesamtergebnisrechnung aus aufzugebenden Geschäftsbereichen

 

 

 

 

 

 

 

Posten, die nicht in die Erfolgsrechnung reklassifiziert werden

 

 

 

Neubewertung Personalvorsorgeverpflichtungen

 

 

–149

Ertragssteuer auf Posten, die nicht reklassifiziert werden

 

 

31

Total Posten, die nicht in die Erfolgsrechnung reklassifiziert werden, nach Steuern

 

 

–118

Posten, die in die Erfolgsrechnung reklassifiziert werden können

 

 

 

Netto unrealisierte Gewinne / (Verluste) auf Finanzinstrumente – zur Veräusserung verfügbar

 

 

1’081

Ertragssteuer auf Posten, die reklassifiziert werden können

 

 

–227

Total Posten, die in die Erfolgsrechnung reklassifiziert werden können, nach Steuern

 

 

854

Sonstiges Gesamtergebnis aus aufzugebenden Geschäftsbereichen

 

 

736

In 1’000 CHF

 

 

30.06.2017

Netto-Cashflow aus aufzugebenden Geschäftsbereichen

 

 

 

Flüssige Mittel am 1. Januar 2017

 

 

950

Netto-Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit

 

 

–2’132

Netto-Cashflow aus Investitionstätigkeit

 

 

2’602

Netto-Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

 

 

5

Netto-Cashflow

 

 

475

Flüssige Mittel am 30. Juni 2017

 

 

1’425

18. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es gibt keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.

Zürich, 15. August 2018

Pascal Niquille
Präsident des Verwaltungsrats

Conrad Auerbach
Chief Financial Officer
Chief Executive Officer a.i.